Soziale Benachteiligung an Hochschulen / Klassismus

Deadline: Freitag, 24.04.2026, 16:00 Uhr

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Soziale Benachteiligung bezeichnet eine Form der Diskriminierung, die auf der ökonomischen und sozialen Position oder Herkunft einer Person basiert. Diese Problematik wird oft unter dem Begriff Klassismus diskutiert. Im Klassismus spiegeln sich Vorstellungen von „niedrigeren“ sozialen Klassen, die als weniger wert oder weniger fähig wahrgenommen werden. Besonders häufig betroffen sind davon zum Beispiel Arbeiter*innen oder erwerbslose Menschen. Klassismus ist eng mit anderen Formen von Diskriminierung, wie Rassismus oder Sexismus, verbunden und trägt zur Aufrechterhaltung sozialer Ungleichheit bei. Diese Form der Diskriminierung kann in vielen Bereichen auftreten, etwa in der Bildung oder am Arbeitsplatz.

Während das österreichische Gesetz Merkmale wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und sexuelle Orientierung nennt, bleibt die soziale Herkunft in der gesetzlichen Gleichbehandlungspolitik in Österreich bislang unberücksichtigt. Um diese Thematik stärker in den Fokus zu rücken und Klassismus strukturell entgegenzuwirken, hat sich der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AfG) dafür eingesetzt, klassistische Abwertungen und Belästigungen im Gleichstellungsplan der Akademie zu verankern.

Mit diesem Call lädt der AfG Studierende der Akademie ein, Bildmotive zum Thema „Soziale Benachteiligung an Hochschulen“ zu gestalten und einzureichen. Die ausgewählten Arbeiten werden auf Postkarten gedruckt und auf der Homepage bzw. Social Media der Akademie verbreitet. Mit dieser Kampagne soll and der Akademie und darüber hinaus das Bewusstsein für das Thema und damit verknüpften Vorurteilen, Stigmatisierungen und Benachteiligungen gestärkt werden.

Wir freuen uns auf eure Einreichungen und darauf, gemeinsam ein Zeichen für einen selbstkritischen Umgang mit Klassismus zu setzen.

 

Jurymitglieder

Drei AfG-Mitglieder (davon ein studentisches Mitglied) sowie ein AfG-externes Mitglied.

Voraussetzungen für die Teilnahme

  • Aufrechtes, ordentliches Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien
  • Erreichbarkeit bez. Nachfragen zur Postproduktion

Einreichung

Pro Person kann maximal ein Bildmotiv eingereicht werden. Einzureichen sind druckfähige Motive als .jpg und als .tif in einer Mindestauflösung von 300dpi und eine kurze Konzeptbeschreibung (ca. 500 Zeichen), die darlegt, wie das Bildmotiv mit dem Thema „Soziale Benachteiligung an Hochschulen“ in Verbindung steht.

Die Einreichenden versichern, dass sie Autor*innen der Bildmotive und Inhaber*innen aller Bildrechte sind. Sie sind damit einverstanden, dass der AfG ihre eingesandten Motive unter Nennung ihrer Urheber*innenschaft für die Gestaltung von Postkarten und in digitaler Form verwendet. Die Nutzungsrechte der Bildmotive liegen beim AfG bzw. der Akademie. Die Nennung (Credits) der Gestalter*innen findet immer dort Anwendung, wo das Bildmotiv eingesetzt wird.

Einzureichen sind:

  • druckfähiges .jpg und .tif auf Format DIN A6 (105mm x 148mm + 2mm Überfüller umlaufend; CMYK, 300dpi)
  • Layoutvarianten für Online-Nutzung
    1. Quadratisch für u.a. Social Media (1080x1350px, RGB)
    2. Breites Banner-Format für u.a. Webseite (2048x1365px, RGB)

Dateiname: Name_Vorname_Klassismus26_Bildmotiv1

Einreichungen sind nur über das Einreichsystem der Akademie https://calls.akbild.ac.at/ möglich.

Prämierung

Die Jury wählt aus allen Einreichungen zwei Bildmotive aus, welche mit EUR 500,- prämiert werden.

Kontakt und Information

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausschreibung kontaktieren Sie bitte af_gleichbehandlung@akbild.ac.at oder Tel. +43 (1) 588 16 - 3400.

Bei Fragen zur Ausschreibung kontaktieren Sie bitte Eleonora Ciani (af_gleichbehandlung@akbild.ac.at, +43 (1) 588 16 - 3400 )

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