xhibitE: Call für Ausstellungsprojekte für das Jahr 2020

Deadline: Donnerstag, 14.02.2019, 23:59 Uhr

Einreichschluss: 14. Februar 2019

Das Vizerektorat für Kunst | Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien nimmt ab sofort Vorschläge für Ausstellungsprojekte entgegen, welche im Jahr 2020 realisiert werden sollen. Der Call betrifft Projekte, die im xhibitE – dem neuen Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien – präsentiert werden, der Ende Jänner 2019 in der Eschenbachgasse 11/Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien eröffnet.

Der Call richtet sich sowohl an Personen außerhalb der Akademie als auch an Mitarbeiter_innen, Studierende, Absolvent_innen und Institute des Hauses. Kenntnisse in der Ausstellungspraxis bzw. kuratorische Erfahrung werden ebenso wie ein Bezug des eingereichten Projektes zur Akademie der bildenden Künste vorausgesetzt. So werden Projekte bevorzugt behandelt, welche Anknüpfungspunkte zur an der Akademie stattfindenden künstlerischen Praxis bzw. der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung aufweisen oder welche sich mit den allgemeinen Werten und Zielen der Institution (u. a. Gendermainstreaming, Antidiskriminierung, etc.) beschäftigen. Auch Vorschläge zu Kooperationsprojekten zwischen den Instituten bzw. zwischen Instituten und Sammlungen der Akademie werden angenommen. Geplant sind maximal drei Ausstellungsprojekte.

Bis 14. Februar 2019 sind Konzepte für Ausstellungsprojekte mit einem detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan über https://calls.akbild.ac.at/ einzureichen.

Einzureichen sind folgende Unterlagen in einem PDF-Dokument mit maximal 5 MB:

  • inhaltliches Ausstellungskonzept (max. 3 Seiten zzgl. Bildmaterial)
  • CV der Einreicher_innen (max. 1 Seite/Person)
  • Ausstellungsbudget (= operatives Budget): Aufschlüsselung der Kosten (Produktionskosten für neue Arbeiten, Materialkosten, Transporte, Ausstellungsarchitektur, allfällige Honorare für externe Mitarbeiter_innen, Rahmenprogramm) vor dem Hintergrund der zur Verfügung gestellten Leistungen der Akademie (Basisbudget, siehe weiter unten). Als Maximalbudget (operatives Budget) werden seitens der Akademie der bildenden Künste pro Ausstellung maximal 10.000 Euro (brutto = netto) zur Verfügung gestellt. Zuzüglich maximal 500 Euro (brutto = netto) zweckgewidmet für das Rahmenprogramm während der Ausstellung.
  • Auflistung möglicher Kooperationspartner_innen für Zuschüsse (Finanzierungsplan)
  • Angabe des präferierten Realisierungszeitraum (Eröffnungen im Frühjahr, Sommer und Herbst 2020)

Die Ausstellungskommission der Akademie begutachtet die eingehenden Konzepte und schlägt die ausgewählten Projekte dem Vizerektorat für Kunst | Forschung zur Realisierung vor. Die Zu- und Absagen erfolgen im Frühjahr 2019.

Rahmenbedingungen für die Realisierung von Projekten

Der xhibitE als Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien agiert an der Schnittstelle zwischen der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung sowie der universitären Kunstpraxis und dem internationalen Kunstbetrieb. Er erschließt die zeitgenössische Wissens- und Kunstproduktion der Akademie für eine breite Öffentlichkeit, wirkt jedoch durch die Präsentation internationaler kuratorischer wie künstlerischer Positionen auch anregend auf die Akademie zurück. Er versteht sich als Ort des künstlerischen wie gesellschaftspolitischen Diskurses, der daher nicht nur als Spiegel der Tätigkeiten der Akademie nach außen, sondern vor allem als Plattform des Ideenaustausches innerhalb eines komplexen transdiziplinären Praxisfeldes fungiert.

Der Raum umfasst zwei Etagen (Erdgeschoss/Souterrain) im Eckhaus Eschenbachgasse/Getreidemarkt mit insgesamt ca. 280 m2 Ausstellungsfläche.
Raumpläne können Sie im Downloadbereich unter https://www.akbild.ac.at/resolveuid/656c7b4b4903262a9f72d346fa03cf23 herunterladen.

Die Beratung, Planung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit für xhibitE-Ausstellungen erfolgt durch das Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Ausstellungsmanagement der Akademie der bildenden Künste Wien. Insbesondere sind dies:

  • Die konzeptionelle Unterstützung bei der Umsetzung der Ausstellung
  • Die Abwicklung des Leihverkehrs, der Betrieb der Ausstellung und das Sicherstellen der konservatorischen Bedingungen, u. a.
  • Die Verwaltung des gesamten Projektbudgets
  • Die Planung von Ausstellungsbehelfen und Displays sowie Auf- und Abbau in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gebäude Technik Beschaffung und im Rahmen der baulichen und sicherheitstechnischen Gegebenheiten.
  • Die Zurverfügungstellung von Medientechnik (Projektoren, Monitore, DVD- bzw. Mediaplayer) nach Möglichkeit.
  • Die Produktion von Drucksorten im xhibitE-Design: Einladung (6.000 Exemplare), Folder
  • Pressearbeit inkl. Betreuung der Pressekonferenz
  • Betreuung des Auftrittes auf der Akademie-Homepage, von elektronischen Mailings und Inseraten nach Maßgabe des vorhandenen Budgets.

Alle Leistungen können nur im Rahmen des vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Ausstellungsmanagement vorgegebenen Zeitplanes erbracht werden.

Die Kurator_innen verpflichten sich zu mindestens drei Vermittlungsveranstaltungen (z.B. Kurator_innenführung oder Workshops) in der Laufzeit der Ausstellung.

Hierfür steht ein zweckgebundenes Budget in Höhe von 500 Euro (brutto = netto) zur Verfügung.

Budgetaufteilung

  • Basisbudget: fixe Bestandteile der Ausstellungsproduktion (z. B. Saaltexte, Versicherung, Eröffnungsumtrunk, Entsorgung), Ausstellungsbetrieb (Aufsicht u. a.), Öffentlichkeitsarbeit inkl. Drucksorten. Das hierfür bereitgestellte Budget ist zweckgebunden und kann nicht umgewidmet werden.
  • Operatives Budget (max. 10.000 Euro, zzgl. max. 500 Euro für Rahmenprogramm; netto = brutto): Produktion neuer Arbeiten, Materialien, Transporte, Displays, Gerätemieten, Honorare, Rahmenprogramm (nach Maßgabe des beantragten und verhandelten Budgets).

Bei Rückfragen zu der Ausschreibung, dem Raum oder dem Ausstellungsprogramm,
wenden Sie sich bitte an: Stephanie Damianitsch (+43 1 588 16-1304, s.damianitsch@akbild.ac.at)

Abgabe der Projekteinreichungen mit allen erforderlichen Unterlagen in einem PDF mit maximal 5 MB bis 14. Februar 2019 auf https://calls.akbild.ac.at/

Bei Fragen zur Ausschreibung kontaktieren Sie bitte Christine Rogi (c.rogi@akbild.ac.at, +43 1 588 16-1101)

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